Letzten Dienstag stand ich wie gewohnt gegen sieben Uhr auf und schlurfte ins Bad. Ich bin kein Morgenmensch und brauche immer erst meine zwei Tassen Kaffee, bevor ich geistig anwesend bin. Die genehmigte ich mir auch gleich nach dem Duschen. Ich sah direkt beim ersten Blick aus dem Fenster, dass das Wetter alles andere als schön war. Dicke Wolken bedeckten den Himmel und es schien mir als hätte es schon die ganze Nacht geregnet. Bei so einem ekligen Wetter hat man noch viel weniger Lust, früh morgens das Haus zu verlassen. Tapfer zog ich dennoch meinen Anorak an und flitzte schnell durch den Regen zu meinem Auto, damit ich möglichst wenig von der nassen Suppe abbekam. So ganz ging der Plan nicht auf. Im Wagen angekommen tropfte ich wie ein nasser Sack. Ich fuhr los in Richtung Arbeit und parkte genau vor der Tür, um nicht noch einmal nass zu werden.
johmann - 26. Mär, 09:46
Als ich noch ein kleiner Junge war hatte meine Familie immer wenig Geld. Mein Vater war schon in frühen Jahren krankheitsbedingt berufsunfähig, sodass wir von der Sozialhilfe leben mussten. Mir gefiel dieses Leben in Armut ganz und gar nicht. Ich hatte überwiegend Freunde aus gutem Haus, die alle viel Geld hatten. Schon damals habe ich mir fest vorgenommen, dass ich später einmal gut verdienen würde, um meiner eigenen Familie dann den entsprechenden Wohlstand zu ermöglichen. Tatsächlich habe ich das auch geschafft. Die Bezeichnung vom Tellerwäscher zum Millionär ist natürlich ein wenig übertrieben. Ich besitze leider (noch) keine Millionen. Trotzdem geht es und finanziell gesehen sehr gut und wir leben in einer großen Eigentumswohnung. Mein Geld verdiene ich mit einem eigenen Copy-Center. Das Copy-Center ist immer gut besucht, weil es einen sehr guten Ruf genießt, da wir mit moderner Technologie arbeiten. Ich besitze den Laden nun schon seit fast zehn Jahren.
johmann - 22. Mär, 22:25